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Patientenfernsehen im Wartezimmer – als Marketingmaßnahme für Ärzte?

23 Mar

Fernsehen für das Wartezimmer. Das gibt es schon längst. Ist das aber eine geeignete Maßnahme, um Patienten auf das vielfältige Angebot des Arztes aufmerksam zu machen? Ärzte sind Unternehmer. Und so werden sie auch gefordert. Markus Spamer, Geschäftsführer von TV-Wartezimmer, stellt sich im Gespräch den 3 Fragen von MedPR und erklärt warum Mediziner auf  praxisindividuelle Angebote zurückgreifen sollten.

MedPR: Warum halten Sie es für notwendig, dass Ärzte auf sich und ihre Selbstzahlerangebote (IGeL-Leistungen) aufmerksam machen?

Markus Spamer

Markus Spamer

Markus Spamer: Der Arzt kann doch mehr, als die Krankenkassen noch bereit und überhaupt in der Lage sind zu bezahlen. Und Gesundheit, Wohlfühlen, ist ganz sicher mehr, als das Fehlen von Krankheit!  Alle Umfragen bestätigen, dass Menschen sehr wohl und ständig zunehmend bereit sind, in ihre eigene Gesundheit zu investieren und ich bin sogar ganz sicher, dass in einigen Jahren mehr Gesunde im Wartezimmer sitzen werden, die ihre Gesundheit erhalten wollen, als Kranke, die Heilung suchen.
Vor diesem Hintergrund ist der niedergelassene Mediziner heute auch als Unternehmer gefordert und als professioneller Kommunikator gefragt, rücken in den letzten Jahren zunehmend die individuellen Praxisleistungen, wie Prävention, privatärztliche Leistungen  und die Eigendarstellung der Praxis, Stichwort Patientenbindung und -information, in den Vordergrund.
Dabei möchte und soll der Arzt eben nicht zum Verkäufer werden. Hochwertige, aufklärende und patientengerechte Information ist gefragt, um das Arzt-Patienten-Gespräch vorzubereiten.

MedPR: Was bietet TV-Wartezimmer?

Markus Spamer: TV-Wartezimmer ist ein industrieunabhängiges Dienstleistungsunternehmen und steht für eine hochwertige Kommunikation und Patientenerstansprache im medizinischen Wartezimmer. Als Marktführer im Bereich audiovisuelle Wartezimmer-Information, bieten wir seit 2003 Ärzten ein effektives Medium an, mit dessen Hilfe die Praxis selbst und ihre individuellen Leistungen zielgerichtet kommuniziert werden können.
Das TV-Wartezimmer Dienstleistungspaket umfasst nicht nur die komplette multimediale, digitale Technik, dessen Installation und den reibungslosen, vollautomatisierten Betrieb, sondern auch die Erstellung und Einspeisung hochwertiger Selbstdarstellungen der Praxis, des Teams und vor allem des praxisindividuellen Leistungsangebotes. Das ganze eingebettet in ein kurzweiliges Rahmenprogramm aus Tier- und Naturfilmen, tagesaktuellen Nachrichten, Wettermeldungen usw. ind Zusammenarbeit mit den namhaftesten Partnern, wie n-tv, Deutscher Sportbund, Discovery Channel, Marco Polo Filmarchive, …

MedPR: Wie kann TV-Wartezimmer das Leistungsangebot des Arztes transportieren?

Markus Spamer: Eingebettet in ein hochwertiges, Aufmerksamkeit generierendes Rahmenprogramm, werden nach den Wünschen des Arztes die praxisindividuellen Inhalte zusammengestellt und ausgestrahlt. Dabei kann der Arzt aus unserem kompletten Filmarchiv mit bereits mehr als 400 professionellen Filmen zu Praxisleistungen völlig frei auswählen. Zusätzlich sichern wir jedem unserer Kunden zu, dass wir sein Wunschthema auf unsere Kosten jederzeit produzieren, wenn es in unserer „Filmothek“ tatsächlich noch nicht vorhanden sein sollte.
Diese juristisch und medizinisch geprüften Beiträge informieren den Patienten vorab über Behandlungsmethoden, Therapiemöglichkeiten, oder Vorsorgeuntersuchungen. Sie informieren, klären auf, motivieren zur Vorsorge und geben dem Patienten wichtige Informationen, denen anschließend ein individuelles Gespräch mit dem Arzt folgt.
Je nach Thema sind die Filmbeiträge zwischen 2,5 bis 5 Minuten lang. Sie sind werbe- und industriefrei und patientengerecht. Darüber hinaus kann die Praxis auch eigene Inhalte einspeisen, wie zum Beispiel u.a. die Vorstellung des Praxisteams, Sprech- oder Urlaubszeiten. Das Programm wird vervollständigt durch zusätzliches  Unterhaltungsprogramm, Wettermeldungen, Ernährungs- und Wellness-Tipps, medizinischen Informationssendungen, Nachrichten, Reise-Magazinen und Entspannungsfilmen. Dem Patienten wird so die „gefühlte“ Wartezeit verkürzt und die Botschaften des Arztes transportiert.

Zur Person:
Markus Spamer, Jahrgang 1967
Gründer und Geschäftsführer der TV-Wartezimmer Gesellschaft für moderne Kommunikation MSM GmbH & Co. KG

Nach einem Wirtschaftsingenieurwesen-Studium mit dem Schwerpunkt Marketing startete Markus Spamer seine Karriere in Frankfurt am Main bei der größten deutschen Agentur für Präsentationswerbung als Unternehmensbereichsleiter TV. Anschließend wechselte er als Verkaufsleiter Deutschland zur ARBO media net AG, einem paneuropäischen Vermarkter für Spezial- und Zielgruppenmedien und Sparten-TV-Sendern. Ab 2000 baute Markus Spamer als verantwortlicher Sales Director das erste digitale out-of-home-tv Deutschlands bei der UnitedScreens Media AG mit auf. Im September 2003 gründete Markus Spamer TV-Wartezimmer, die qualitative Kommunikationsplattform im medizinischen Wartezimmer.

Weitere Informationen:

TV-Wartezimmer
Gesellschaft für moderne Kommunikation MSM GmbH & Co. KG
Geschäftsführer: Markus Spamer
Erdinger Straße 43b, 85356 Freising
Tel.: 08161 – 490 90, Fax: 08161 – 490 930
Email: Markus.Spamer@TV-Wartezimmer.de
www.tv-wartezimmer.de

Der Körper in 3D: Medizinische Animationen

2 Feb
Markus Schnatmann.

Blick in die Bronchien: Hier werden die Lungenbläschen, die Alveolen als 3D-Bild dargestellt. Grafik: Markus Schnatmann.

Wie kann man besser seine Behandlungsmethoden einem Patienten erklären, als ihm einen animierten Film zu zeigen, der bis ins kleinste Detail die Beschaffenheit des Körpers, die Erkrankung oder Therapiemöglichkeiten als 3D-Animation darstellt?

Medizinische Animationen sind gefragt – schließlich sind sie ansprechend, anschaulich und können exakt das darstellen, worauf es ankommt.

Doch Bild ist nicht gleich Bild. Markus Schnatmann ist 3D-Grafiker und bietet mit seinem Unternehmen Tri-Vision medizinische Animationen an. Zu seinen Kunden zählen Arztpraxen und Krankenhäuser sowie Unternehmen aus der Medizintechnik und Pharmaindustrie. Was man alles mit 3D-Animationen machen kann, wo man sie gekonnt einsetzt, verrät der Münchener bei MedPR Im Gespräch.

Online-Reputation: Was denken Patienten über ihren Arzt?

23 Dez

Was denken Ihre Patienten über Sie? Kommen Sie bei den verschiedenen Arzt-Bewertungsportalen im Internet gut weg? Haben Sie sich überhaupt schon einmal mit dem Thema Online-Reputation auseinandergesetzt?

Nur wenn Sie alle diese drei Fragen mit einem Ja! beantworten können, brauchen Sie das neue Buch von Klaus Eck nicht zu kennen. In allen anderen Fällen könnte es durchaus hilfreich sein.

In seinem neuen Buch  “Karrierefalle Internet, Managen Sie Ihre Online-Reputation, bevor andere es tun!” beschäftigt sich der Autor mit dem guten Ruf und wie Sie diesen aufbauen können.

Im Gespärch verrät Klaus Eck, warum eine gute Reputation auch für Ärzte wichtig ist.

Hier geht es zum Interview.

Wie viel werben darf der Arzt?

28 Nov

Das generelle Werbeverbot von Ärzten ist bereits vor Jahren gefallen. Vereinzelt sieht man im Fernsehen Spots von Praxiskliniken; hier und da kann man schon mal auch eine Radiowerbung von Augenkliniken hören. Viele Mediziner haben die Werbung allerdings noch nicht für sich entdeckt: Doch ein Praxisschild und ein Eintrag in die lokalen Branchenbücher reichen im heutigen Wettbewerb bei weitem nicht mehr aus.

Doch Werbung ist nicht gleich Werbung weiß Rechtsanwalt Jens Pätzold. Ärzte dürfen viel, doch verboten bleiben unter anderem Vorher-/Nachher-Bilder oder auch die Vermarktung einer Krankengeschichte. Im Gespräch erklärt der Fachanwalt für Medizinrecht worauf Ärzte beim Thema Werbung achten sollten.

Das ganze Interview lesen Sie bei “Im Gespräch”, hier.

Der Arzt und die Wichtigkeit von Öffentlichkeit

12 Nov

i am here!Karsten Strauß, Leiter des Instituts Suchtmedizin, darf sein Unternehmen nicht nur aus menschlicher Sicht leiten. Das Institut ist ein Wirtschaftsunternehmen, eines, das eng an Krankheiten und Patienten gekoppelt ist. Strauß ist daher auf Strategien angewiesen: Marketing, Werbung und Public Relations. Veröffentlichungen; die Steigerung des Bekanntheitsgrades spielen wichtige Rollen.

Karsten Strauß denkt wie ein Unternehmer; ist eigentlich in erster Linie Arzt. Zwei Seelen schlagen da in einer Brust. MedPR fragte Im Gespräch bei Karsten Strauß nach, wie Medizin und Öffentlichkeit denn bei ihm zusammengehen. Das Interview.

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