Schlagwort-Archiv: MEDICA

Stärken des Arztes werden transparenter

26 Nov

Arzt-Auskunft setzt auf neues Arzt-Profil

Mehr Transparenz, mehr Patientenservice. Die Stiftung Gesundheit setzt mit ihrer Arzt-Auskunft, einem Online-Portal zur Arztsuche, neuerdings auf vier Indikatoren: Patientenservice, Patientenzufriedenheit, Qualitätsmanagement und die medizinische Reputation. Das neue Arzt-Profil soll Patienten dabei helfen, sich auch über medizinische Spezialisierung hinaus und in Verbindung mit den eigenen Wünschen einen passenden Arzt zu finden.

Das neue Arzt-Profil bei Arzt-Auskunft“Die Frage nach einem guten Arzt ist nicht mit einem Daumen rauf, nicht mit Sternchen oder dergleichen hinreichend zu beantworten”, sagte Dr. Peter Müller, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Gesundheit,  jetzt im Rahmen einer Veranstaltung in Düsseldorf. Vielmehr bedürfe es hier eines Matchings, einer Möglichkeit zu schauen, wo bei dem jeweiligen Arzt die Stärken liegen und diese mit den individuellen Präferenzen des Patienten abzugleichen, so Müller weiter.

Ob ein Arzt Wochenendesprechstunden (Patientenservice) anbietet und sich in der Patientensicherheit (Qualitätsmanagement) engagiert, sind zwei Merkmale, aus denen sich das neue Arzt-Profil zusammensetzt. Bewertungen aus ausgewählten Arztportalen wie beispielsweise Medizinauskunft, TopMedic oder Wissen.de (Patientenzufriedenheit) sowie der Grad des fachlichen Rufes (Medizinische Reputation) sind weitere Maßstäbe, die zu einem Gesamt-Online-Eindruck des Arztes führen.

Der Patientennutzen ist klar:

  • Erstmals werden verschiedene Indikatoren, die bei der Suche nach dem “Guten Arzt” hilfreich sein können, herangezogen
  • An die Stelle von zufälligen Patienten-Kommentaren in Bewertungsportalen treten mehrdimensionale Indikatoren
  • Über Diagnose- und Therapieschwerpunkte hinaus erhalten Patienten Merkmale unterschiedlicher, ergänzender Art an die Hand, um Hinweise für eine Übereinstimmung zu ihren Suchkriterien zu erhalten

Mehr zum neuen Arzt-Profil unter www.arzt-auskunft.de -> Hintergründe zum Projekt Arzt-Profil

Fachmesse MEDICA in Düsseldorf eröffnet

19 Nov

Begehbare Organe Foto Rene Tillmann / Messe DuesseldorfVon heute an bis Sonnabend, 22. November, dreht sich in den Düsseldorfer Messehallen alles um Medizin. Die MEDICA, die größte internationale Fachmesse startet in das 40. Fachforum mit mehr als 4300 Ausstellern aus 66 Nationen.

Parallel dazu öffnet die COMPAMED, High tech solutions for medical technology; die 17. Internationale Fachmesse für Komponenten, Vorprodukte und Rohstoffe für die medizinische Fertigung, mit 519 Ausstellern aus 30 Nationen. MEDICA und COMPAMED belegen alle 19 Hallen des Düsseldorfer Messegeländes.

Ein zentrales Thema der MEDICA 2008 wird die mit schnellen Schritten voranschreitende Vernetzung der Akteure im Gesundheitswesen durch entsprechende Applikationen der medizinischen IT, zum Beispiel digitale Patientenakten oder auch telemedizinische Anwendungen zur Fernüberwachung chronisch kranker Patienten sein. Ein weiterer Trend: die zunehmende Kompaktheit von medizintechnischen Geräten bei unverändert hoheSchneller wieder auf den Beinen. Patienten, deren Vitaldaten kontinuierlich ueberwacht werden muessen, sind nicht mehr an ihr Bett gefesselt. Foto by Rene Tillmann / Messe Duesseldorf.r Leistungsfähigkeit gegenüber konventionellen Systemen. Als ein Highlight vorgestellt wird im Rahmen der MEDICA 2008 etwa die kleinste Herz-Lungen-Maschine der Welt. Auf Grund des handlichen Formates und des geringen Gewichts von nur 10 Kilogramm kann das Gerät auch mit an Bord von Einsatzwagen und Rettungshubschraubern genommen werden.

Die Messehallten sind täglich von 10 bis 18.30 Uhr geöffnet; am Sonnabend  bis 17 Uhr (nur MEDICA).

Weiterführende, ständig aktualisierte  Informationen über MEDICA und COMPAMED gibt es online. 

Kommt jetzt die Medizin 2.0?

28 Okt

WEB 2.0 für Ärzte und Patienten auf der MEDICA 2008

Das “Mit-Mach-Internet”, das so genannte Web 2.0, ist beliebt, modern und lädt zum Teilnehmen ein. Diese Form der elektronischen Einflussnahme hat zumindest in der deutschen Medizin noch Seltenheitswert. „Die Zurückhaltung bei dieser neuen Entwicklung ist für die Medizin typisch“, meint Professor Frank Ückert, Juniorprofessor am Institut für Medizinische Informatik und Biomathematik am Universitätsklinikum Münster. Mediziner wissen schon längst, dass das “Mit-Mach-Netz” eine Therapie nicht einfacher werden lässt: Bewertungsplattformen für Krankenhäuser und Ärzte, neuartige Services wie “Google-Health” informieren den Patienten bis ins kleinste Detail. Professor Ückert warnt: „Ich behaupte nicht, dass diese Entwicklung zwingend gut ist. Aber wir dürfen das Medium Internet nicht ignorieren. Wir müssen uns darauf einstellen, was kommt.”

Was kommen kann und wird, darüber informiert Professor Dr. med. Frank Ückert im Rahmen des Fachforums MEDICA MEDIA auf der Fachmesse MEDICA (19. bis 22. November 2008) in Düsseldorf. Am Freitag, 21. November 2008, von 15 bis 15.50 Uhr wird er in der Halle 16, Stand A05 das Thema genauer unter die Lupe nehmen. Weitere Informationen zur MEDICA 2008 und zum Veranstaltungsprogramm der MEDICA MEDIA.

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