Das Wort Marketing fand bis vor ein paar Jahren keinen Platz im umfangreichen Wortschatz eines Mediziners. Kosten für Marketingmaßnahmen im Praxisbudget waren daher nicht oder nur selten eingeplant.
Doch auch Ärzte und andere Gesundheitsberufler haben mittlerweile erkannt, dass sie ihr wirtschaftliches Überleben durch Public Relations und Marketing verbessern können. Ein Umdenken findet langsam statt. Auch Ärzte sind heute darauf angewiesen, um ihre Patienten zu werben. Die Frage ist nur wie?
PR und Marketing sind die Schlüsselwörter
Schlüsselwörter sind da: Public Relations (PR) und Marketing. Während man unter PR im Allgemeinen die Öffentlichkeitsarbeit sowie den Imageaufbau, das Werben um Verständnis, Vertrauen und Sympathie bezeichnet, schließt Marketing alle Aktivitäten eines Unternehmens ein – von der Planung, der Organisation, der Durchführung und der Kontrolle. Die Grenzen zwischen Marketing und PR verwischen, greifen nicht selten ineinander ein.
Kommunikation durch Konzeption verbessern
Wer richtig plant, der kommt ans Ziel. Mit einfachen Marketing- und PR-Maßnahmen ist es dabei nicht getan. Wer allerdings seine Kommunikation richtig plant, erreicht sein Vorhaben leichter. Eine Situationsanalyse beleuchtet beispielsweise die Stärken und Schwächen einer Arztpraxis, ebenso kann sie die Chancen aufdecken und Risiken erkennbar machen. Ein erster Schritt auf dem Weg zu mehr Patienten. Das Definieren von Zielgruppen und das Herausarbeiten eines angepassten Leitungsspektrums bilden weitere Punkte eines Kommunikationskonzeptes. Schließlich kristallisieren sich Maßnahmen heraus, mit denen man das Vertrauen der Patienten gewinnen, das Image der Praxis verbessern sowie den Bekanntheitsgrad erhöhen kann.
Richtige Maßnahme durch den PR-Profi
Ist die Homepage eine reine Visitenkarte oder kommen tatsächlich Patienten aufgrund einer hübsch gestalteten Internetpräsenz? Wie sinnvoll eine Homepage für einen Arzt ist, zeigt erst ein Kommunikationskonzept. Bevor voreilig und meist planlos zu – wie sich erst später herausstellen soll – unnützen Maßnahmen gegriffen wird, ist es ratsam, sich von PR-Fachleuten beraten zu lassen. Immer mehr Beraterinnen und Berater spezialisieren sich gerade auf die Bedürfnisse des Gesundheitssektors.