Schlagwort-Archiv: Stiftung Gesundheit

Werbung von Ärzten: Potenziale eindeutig im Internet

23 Sep

Es gibt kaum noch rechtliche Beschränkungen für Ärzte, die für ihre Praxis werben wollen. In den vergangenen Jahren seien die meisten Werbeverbote für Mediziner abgeschafft worden, so der Tenor auf dem 10. Deutschen Medizinrechtstag.

Doch was ist sinnvoll? Wie können sich Ärzte richtig in Szene setzen? Hörfunkwerbung? Anzeigen? Mirko Gründer von Medizin-SEO, Hamburg: „Die größten Potenziale liegen im Internet. Aber nicht die Klickzahlen der eigenen Homepage sind wichtig. Die dienen mehr der eigenen Eitelkeit. Ärzte müssen mit den für sie wichtigen Indikationen in Suchmaschinen wie Google oder Bing gefunden werden – denn dort suchen die Menschen heute nach ihnen.”

Ein Stimmungsbild des Deutschen Medizinrechtstags vermittelt auch das Blog der Stiftung Gesundheit.

In eigener Sache: Auch wir, Kuchenbecker Kommunikation, setzen auf das Internet und bieten verstärkt für den Gesundheitsmarkt Social Media Leistungen an.

Behandlungsfehler vs. Qualitätsmanagement

11 Aug
Aus Studie "Qualitätsmanagement in der ärztlichen Praxis" wurde fälschlicheweise "Behandlungsfehler"-Studie.

Ärzte in der Schusslinie: Aus Studie "Qualitätsmanagement in der ärztlichen Praxis 2009" wurde fälschlicherweise "Behandlungsfehler"-Studie.

Im Internet geistern derzeit verschiedene Artikel zur “Behandlungsfehler-Studie” der Stiftung Gesundheit umher. Und je heftiger man daran rüttelt, dass Ärzte Fehler machen, desto besser lässt sich diese Geschichte verbreiten. “Arzt” und “Behandlungsfehler” – ein Stoff aus dem dramatische Geschichten gestrickt werden. Schade nur, dass es so eine Studie überhaupt gar nicht gibt.

Zwar hat die Stiftung Gesundheit eine Studie erstellen lassen, in der Ärzte auch nach Fehlverhalten gefragt wurden, doch war das Hauptaugenmerk dieser Untersuchung doch ein ganz anderer:  das Qualitätsmanagement. “Die aktuelle Aufregung gilt einem medialen Phantom-Schmerz”, sagt Dr. Peter Müller, Vorstand der Stiftung Gesundheit.

Auslöser der Phantom-Debatte ist die Studie “Qualitätsmanagement in der ärztlichen Praxis 2009″. Diese Studie zeigt, dass in der Ärzteschaft eine positive Fehlerkultur entsteht. Über 90 Prozent der Teilnehmer haben den Fragenkatalog zu Fehlern beantwortet. “Von einer solchen Fehlerkultur können sich alle anderen Berufsstände eine Scheibe abschneiden”, sagt Müller weiter.

Mit den Medienberichten zur Studie beschäftigt sich auch der Blog der Stiftung Gesundheit: www.stiftung-gesundheit-blog.de

Und wer nun wissen möchte, was wirklich in der Studie steht, kann diese unter www.stiftung-gesundheit.de/PDF/studien/Studie_QM_2009.pdf laden.

Keine Angst vor der Öffentlichkeit

17 Jun

Ärzte-TÜV: Mediziner stehen “drohender” Kritik nicht machtlos gegenüber

Die beiläufige Ankündigung der AOK, ein eigenes Ärzte-Bewertungsportal im Internet einzuführen, rief eine breite Öffentlichkeit auf den Plan. Mediziner und Funktionäre laufen Sturm, auch Datenschützer äußern Bedenken. Dabei ist die Arztbewertung bereits seit Jahren ein Thema unter Medizinern.  Nachdem sich bislang  ausschließlich private Anbieter auf diesem Gebiet der Arzt-Empfehlung tummeln, gesellt sich nun eine Krankenkasse hinzu. Die Frage nach dem realen Patientennutzen wird laut und lässt jede Menge Spielraum für Kritiker.  Konkret: Was wird die AOK anders machen als vergleichbare private Anbieter wie Jameda, Imedo, DocInsider oder Topmedic? Das ist völlig offen. Der AOK-Arzt-Navigator hat bislang nur eines geschafft – auf die Titelseiten der großen Zeitungen zu kommen.

Ärzte brauchen Kritik der Öffentlichkeit nicht zu fürchten: Medientrainings schaffen die nötige Gelassenheit. © ktsdesign - Fotolia.com

Noch mehr Transparenz für Patienten

Das Internet bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten der Aufklärung.  Am kommenden Freitag, 19. Juni 2009, wird die neue Studie “Qualitätsmanagement in der ärztlichen Praxis 2009″  der Stiftung Gesundheit erscheinen, natürlich auch online. Erstmals geben Ärzte dort offiziell Auskunft darüber, wie häufig ihnen Fehler unterlaufen. Reicht diese Offenheit nicht aus?

Grundstein für gute Öffentlichkeitsarbeit

Mediziner stehen keineswegs schutzlos der Öffentlichkeit gegenüber. Durch gezielte Kommunikation können sie bereits im Vorwege ihre Reputation aufbauen und schützen. Auch geeignete Trainings wie beispielsweise ein Medientraining für Ärzte oder Krisen-Präventions-Coaching schaffen Gelassenheit im Erstfall. Der erfahrene TV-Trainer Cord Schellenberg: „Ohne Planung keine Ahnung! Es gilt, die eigenen Kernbotschaften vorzubereiten und das mögliche Interesse der Medien auszuloten. Eine gezielte inhaltliche Vorbereitung auf die zu erwartenden Journalistenfragen ist der Grundstein für erfolgreiche Medienarbeit.“.

Praxishomepage: So finden Patienten ihren Arzt

14 Apr

Stiftung Gesundheit gibt Tipps für ein optimales Suchergebnis

Der neue Stiftungsbrif bietet Tipps für die Suchmaschinenoptimierung von Praxiswebseiten© zen2000 - Fotolia.com

SEO — mit ein paar Kniffen die Praxishomepage "besser" auffindbar machen. © zen2000

Wer ein paar Tipps beherzigt, kann mit der eigenen Homepage bei Patienten punkten. Denn wenn ein Webauftritt professionell, ansprechend und die richtigen Worte und Wortgruppen enthält, wird sie in der Suchmaschine Google höher bewertet. Das ist gut. Denn: Wer hoch bewertet wird, wird auch gefunden.

So ganz einfach wie das klingt, ist die Suchmaschinenoptimierung (SEO) zwar nicht, aber die Möglichkeiten eines “besseren” Suchergebnisses steigen bereits, wenn man die Tipps im aktuellen Stiftungsbrief der Stiftung Gesundheit berücksichtigt.

Die Stiftung Gesundheit gibt Ärzten darin praktische Informationen für das Auffinden ihrer Praxishomepage im Internet mit an die Hand. Und: Eine Optimierung ist meist schon durch einfache und schnelle Methoden zu erreichen.  Die Aufmerksam auf die Homepage steigt, wenn sie mit anderen Seiten verlinkt wird. Denn jeder Link wird wie eine Empfehlung behandelt.

Neu: Internet-Führerschein® – Gesundheit im Netz

16 Mar

Fahrstunde im Internet – eine Einführung in die virtuelle Welt der Gesundheit

Filmisch wird das Angebot des Online-Führerscheins Gesundheit unterstützt. Wie hier durch den Beitrag der www.Arzt-Suche.de

Filmisch wird das Angebot des Online-Führerscheins Gesundheit unterstützt. Wie hier durch den Beitrag der www.Arzt-Auskunft.de

Sich richtig zurechtfinden in den Welten des Internets – das ist das Ziel einer neuen Software der IMAGO GmbH. Das Unternehmen hat jetzt eine Orientierungshilfe zum Auffinden und Bewerten von Gesundheitsthemen ausgearbeitet: den Internet-Führerschein® – Gesundheit im Netz.

Wie auch in der Fahrschule durchläuft der Nutzer der kostenfreien CD 16 Fahrstunden. Das sind einzelne Kapitel, die sich zum Beispiel mit der Arztsuche im Internet, Gesundheitsliteratur oder dem Thema Darmkrebs beschäftigen. Nach jedem Stepp wird eine „Prüfung“ als Nachweis über das Gelernte abgelegt. Die einzelnen Programme sind lebendig aufgearbeitet, werden durch kurze Filme unterstützt.

Die Lernsoftware (100 000 CDs) wird derzeit über Apotheken, den Sozialverband VdK Bayern, die Stiftung Gesundheit, über die Patientenuniversität und über unabhängige Patientenberatungen kostenfrei an Interessierte verteilt. http://www.internet-fuehrerschein.de/wb/

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.

Join 1,045 other followers